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Die Top 3 Workshopmethoden für Ihr Unternehmen

Die Top 3 Workshopmethoden für Ihr Unternehmen

Denken Sie daran, Ideen für die Lösung anstehender Probleme in Ihrem Unternehmen zu entwickeln? Und Maßnahmen dafür zu erarbeiten und neue Wege zu suchen? Ein Workshop bietet oft den ersten Schritt zur Veränderung des Ist-Zustands. Es gibt natürlich keine Musterlösung. Geeignete Möglichkeiten hängen auch von dem Ziel und den Teilnehmenden des Workshops ab. Es gibt jedoch wichtige Erfolgsfaktoren, die alle Methoden gemein haben, wie z.B.

  • Ausgleichen des Wissensstands der Teilnehmenden
  • Formulieren von klaren Zielen
  • Beachten der Zeiteffizienz
  • Berücksichtigen der Inklusivität und Zugehörigkeit

Anhand dieser 4 Essenzen des Workshops gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie sich ein Workshop durchführen lässt. Für Organisator/-in, Moderator/-in und alle Betroffene dient es als ein guter Wegweiser, erst einmal die beliebten 3 Workshop-Methoden kennenzulernen. Sie kommen somit ein Stück nach vorne!

Ein Überblick und Vergleich von der Top 3 Workshopmethoden

Hier können Sie die Workshopmethoden vergleichen, um die passende Methode für Ihr Team zu finden:

Workshopmethode

Ziel

Ansatz

Anspruch

6 Denkhüte

Beleuchtung von Themen aus allen Perspektiven

interaktiv, empathisch

niedrig

World-Café

selbstreflektierte Gruppendiskussion

locker, offen

niedrig

LEGO® Serious Play®

Finden von greifbaren Problemlösungen

locker, kreativ, spielerisch

mittel

Quelle: In Anlehnung an die SIGEL GmbH; Workshop-Methoden für gelungene Seminare 2023

6 Denkhüte:

Das Denkhüte-Prinzip wurde 1986 vom Kognitionswissenschaftler Edward de Bono entworfen. Bei der Methode handelt es sich um eine Gruppendiskussion mit verteilten Rollen. Ziel ist es, unterschiedliche Blickwinkel auf ein Thema zu veranschaulichen.

Die sechs „Denkhüte“ im Sinne von Denkrichtungen repräsentieren unterschiedliche Grundeinstellungen, die von den Teilnehmenden vertreten werden müssen. Damit wird aus sechs Blickwinkeln eine Problematik systematisch beleuchtet. Folgende Rollen werden verteilt:

Weiß: analytisches, neutrales Denken mit Zahlen, Daten und Fakten

Rot: subjektives, emotionales Denken

Schwarz: realistischer Pessimismus; alle Nachteile, Gefahren und Risiken werden genannt.

Gelb: realistischer Optimismus; alle Vorteile, Chancen und positive Argumente werden gesammelt.

Grün: neue, kreative Ideen und Lösungsansätze

Blau: strukturiertes Denken; Gedanken und Einwände werden in eine sinnvolle Ordnung gebracht.

Diese Workshopmethode zeichnet sich auch durch eine interaktive, empathische Herangehensweise aus. Denn die Rollenverteilung trägt dazu bei, sich in andere Teilnehmende besser hineinzuversetzen.

World Café:

Die „World Café“-Workshop-Methode wurde 1995 von der Unternehmensberaterin Juanita Brown und dem Unternehmensberater David Isaacs begründet. Sie ist durch ihre zwanglose und gleichzeitig ergebnisorientierte Kommunikationstechnik charakterisiert. Ziel ist es, durch eine selbstreflektierte Gruppendiskussion in einer ungezwungenen, lockeren Atmosphäre für kreative Einfälle zu sorgen.

Der Ablauf des Workshops ist wie folgt: In kleinen Gruppen von max. 5 Personen wird über ein vorgegebenes Thema diskutiert. Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten. Nach einer Runde wechseln alle Teilnehmenden, bis auf jeweils einen pro Gruppe, den Tisch. Die Person, die am Tisch sitzen bleibt, ergreift als Expert/-in die Initiative, die Diskussion weiterzuentwickeln. Am Ende der Durchgänge stellt der/die Expert/-in aus jeder Gruppe das Ergebnis zu jedem Thema vor. Die lockere und angenehme Atmosphäre ermöglicht den Teilnehmenden, sich eher zu trauen, ihre Ideen mit den anderen zu teilen, im Vergleich zu einem klassischen Workshop.

LEGO® Serious Play® :

Die Technik „LEGO® Serious Play®“ mit den beliebten dänischen (LEGO) Bausteinen wurde 1996 vom Lego Haupteigentümer Kjeld Kristiansen entwickelt. Ziel ist es, durch einen innovativen Prozess kreativ und spielerisch die Problemlösung zu verbessern.

Der Workshop sieht folgendermaßen aus: Bei den moderierten Meetings baut jede teilnehmende Person ihr eigenes 3D-LEGO-Modell mit speziell ausgewählten LEGO Elementen. Anschließend werden verschiedene mögliche Szenarien durchgespielt. Diese 3D-Modelle dienen dabei als Basis für Gruppendiskussionen, Ideenaustausch, Problemlösung und Entscheidungsfindung. Diese modellhafte, spielerische Methode

  • schafft innovativen Meinungsaustausch und Kommunikation auf Augenhöhe
  • verstärkt die soziale Bindung innerhalb der Gruppe
  • vertieft das gegenseitige Verständnis
  • fördert kreative Lösungsansätze
  • verstärkt das Verständnis über die eigentliche Fragestellung

Die Besonderheit der LEGO® Serious Play® Methode ist, dass Jede/r unabhängig von Kultur und Position die gemeinsame Sprache und dementsprechend Diskussions- sowie Entscheidungsmöglichkeiten bekommt. Die Lösungen sind greifbar dargestellt, sodass komplexe und abstrakte Themen besser verständlich gemacht werden können.

Das Angebot am ZWW

Interessen von Menschen und Unternehmen sind so unterschiedlich wie die unterschiedlichen Workshopmethoden. Das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer der Universität Augsburg richtet den Blick u.a. auf die LEGO® Serious Play® Methode und bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten an, wie Sie diesen innovativen Ansatz bestmöglich für Ihre Ziele nutzen können. Eine Palette verschiedener Weiterbildungsformate rund um die LEGO® Serious Play® Methode steht ab September 2024 zur Verfügung.

Hier finden Sie mehr Informationen zu unseren Angeboten und zu unserer Moderatorin, Frau Dr. Marietta Menner.

Wir freuen uns auf Sie!

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