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Das erwartet Sie im Zertifikatskurs Responsible AI Officer (Univ.)
Der EU AI Act ist in Kraft. Die Pflichten werden verbindlich. Unternehmen brauchen Fachleute, die KI nicht nur einsetzen, sondern rechtssicher verantworten. Der Zertifikatskurs Responsible AI Officer (Univ.) der Universität Augsburg vermittelt das Wissen, das Sie brauchen, um KI-Systeme rechtssicher zu bewerten, ethisch einzubetten und im Unternehmen wirksam zu steuern – berufsbegleitend, praxisnah und auf akademischem Niveau.
Das Programm verbindet regulatorisches Fachwissen mit unternehmerischer Perspektive: von den Grundlagen der KI über den EU AI Act, Haftung und Datenschutz bis hin zu KI-Ethik, Schnittstellenmanagement und KI-Compliance. Sie verstehen nicht nur, was der Gesetzgeber fordert – Sie wissen, wie Sie es im Unternehmen umsetzen.
Drei Kompetenzbereiche – ein universitärer Abschluss:
Rechtliche Grundlagen & Regulierung – EU AI Act, Haftung, Datenschutz und KI-Compliance: rechtssicher handeln in der Praxis.
Ethik & Verantwortung – KI-Ethik und verantwortungsvoller Umgang mit Daten und Menschen: jenseits der reinen Compliance.
Management – KI-Grundlagen, Schnittstellenmanagement und sichere KI-Implementierung: KI-Governance als strategische Führungsaufgabe.
Rechtliche Grundlagen & Regulierung
EU AI Act I & II
Haftung und Verantwortung
KI-Compliance I & II
Ethik & Verantwortung
KI-Ethik
Human Resources & Privacy
Management
KI-Grundlagen
Schnittstellenmanagement
Sichere KI-Entwicklung
Start: 15. Oktober 2026 | Ende: 11. Dezember 2026 | Format: Präsenz & Online | Plätze: max. 15 Teilnehmende
Abschluss: Zertifikat der Universität Augsburg
Preis: 5.950 € inkl. MwSt.
Kurs startet in:
Ihr Mehrwert durch den Zertifikatskurs
Mit dem Zertifikatskurs Responsible AI Officer (Univ.) erwerben Sie relevante Kompetenzen für Ihren Berufsalltag:
- Sie bewerten KI-Systeme eigenständig nach den Risikoklassen des EU AI Act – und leiten daraus konkrete Compliance-Maßnahmen ab.
- Sie kennen die Haftungsrisiken beim KI-Einsatz – und wissen, wie Sie Ihr Unternehmen rechtssicher aufstellen.
- Sie verstehen die Schnittstellen zwischen KI-Verordnung, DSGVO und Arbeitsrecht – und handeln sicher im Spannungsfeld dieser Regelwerke.
- Sie etablieren KI-Ethik nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Praxis im Unternehmen.
- Sie gestalten die Schnittstelle zwischen Management, IT und Recht – und werden als kompetente Ansprechperson für KI-Governance wahrgenommen.
- Sie erleben hautnah, wie KI in der Produktion entwickelt wird – direkt in der Forschungshalle des Centre for Future Production der Universität Augsburg.
- Sie dokumentieren Ihre Qualifikation mit einem anerkannten Universitätszertifikat der Universität Augsburg – ausgestellt von einer institutionell EVALAG-zertifizierten Weiterbildungseinrichtung.
Für wen ist der Responsible AI Officer (Univ.) geeignet?
Jurist/-innen und Rechtsabteilungen
Sie beraten Unternehmen zu rechtlichen Fragen – und wollen KI-Systeme sicher einordnen, Haftungsrisiken bewerten und den EU AI Act in die Praxis übersetzen.
EU AI Act & HaftungCompliance-Verantwortliche
Sie verantworten Compliance-Strukturen im Unternehmen – und wollen KI-spezifische Governance-Anforderungen gezielt in bestehende Systeme integrieren.
KI-Compliance & GovernanceFührungskräfte & Top-Management
Sie verantworten strategische KI-Entscheidungen im Unternehmen – und wollen KI nicht nur einsetzen, sondern rechtssicher, ethisch fundiert und organisational wirksam steuern.
KI-Strategie & VerantwortungSeminardetails & Termine
Nachdem Sie die Struktur der drei Kompetenzbereiche kennengelernt haben, finden Sie hier die detaillierten Informationen zu den einzelnen Seminaren. Wählen Sie ein Modul aus, um mehr über die konkreten Lerninhalte, Termine und Ihre Referent/-innen zu erfahren:
Wann: 22. Oktober 2026 (EU AI Act I) & 23. Oktober 2026 (EU AI Act II)
Uhrzeit: jeweils 09:00–17:00 Uhr
Format: Präsenz
Referent/-innen: Dr. Frank Schemmel & Alina Lorenz
Ort: ZWW Augsburg
Der EU AI Act definiert erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz in Europa. Im Responsible AI Officer (Univ.) wird der EU AI Act als einziger ZWW-Zertifikatskurs über zwei volle Tage vertieft behandelt – mit getrennten Schwerpunkten für technische Umsetzung und rechtliche Governance.
EU AI Act I – Regulatorischer Rahmen & technische Umsetzung
-
Regulatorischer Rahmen: Struktur, Ziele und Zeitplan der EU-Verordnung – inklusive Roadmap bis 2030 und aktueller Übergangspflichten.
-
Risikoklassifizierung: Praxistraining zur Einstufung eigener KI-Systeme in verbotene, Hochrisiko- und Niedrigrisiko-KI.
-
Technische & ethische Umsetzung: Daten-Governance, technische Dokumentation, Transparenzpflichten sowie Vermeidung von Bias.
EU AI Act II – Recht, Governance & Praxistransfer
-
Recht & Governance: Haftungsfragen, Schnittstellen zur DSGVO und Aufbau interner Compliance-Prozesse.
-
Marktüberwachung & Sanktionen: Nachweispflichten und Konsequenzen bei Verstößen.
-
Praxis-Check: Risikoeinstufung eigener Use-Cases in interaktiven Workshops.
Sie gewinnen Handlungssicherheit im Umgang mit der Verordnung, nutzen frühe Compliance als Vertrauensmerkmal und positionieren sich als kompetente Ansprechperson für KI-Governance in Ihrem Unternehmen.
Ihre Experten/-innen für KI-Recht und Governance
-
Dr. Frank Schemmel: Head of Privacy & AI Compliance bei Media Markt Saturn, zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV) und Compliance Officer (Univ.). Langjährige Erfahrung als Legal Project Manager u.a. bei Allen & Overy. Fokus: Übersetzung komplexer Rechtsvorgaben in operative Unternehmensstrukturen.
-
Alina Lorenz: Expertin für Risikokompetenz KI und Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Langjährige Tätigkeit in der Bundesagentur für Arbeit als Enterprise-Architektin und Leiterin des Kompetenzbereichs Digitale Ethik. Fokus: verantwortungsvolle Entwicklung und Implementierung von KI-Systemen in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.
Wann: 29. Oktober 2026
Uhrzeit: 09:00–17:00 Uhr
Format: Präsenz
Referent: Wolfgang A. Schmid
Ort: ZWW Augsburg
Wer KI-Systeme einsetzt, entwickelt oder verantwortet, trägt rechtliche Verantwortung – gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und dem Gesetzgeber. Dieses Seminar vermittelt das notwendige Haftungsrecht für den KI-Einsatz im Unternehmen: praxisnah, juristisch fundiert und direkt anwendbar.
Die Schwerpunkte im Überblick
- Produkthaftung bei KI: Wer haftet, wenn ein KI-System Schaden verursacht – Hersteller, Betreiber oder Nutzer?
- Deliktische Haftung: Rechtliche Verantwortung bei fehlerhaften KI-Entscheidungen und autonomen Systemen.
- Lizenz- & Urheberrecht: Wem gehört der Output von KI-Systemen – und welche Nutzungsrechte gelten?
- Datenschutzrecht: Haftungsrisiken beim Einsatz personenbezogener Daten in KI-Systemen.
- Verbraucherrecht: Schutzpflichten gegenüber Endkunden beim Einsatz KI-gestützter Produkte und Dienste.
Sie gewinnen Rechtssicherheit im Umgang mit KI-Haftungsfragen und können Risiken frühzeitig identifizieren, bewerten und im Unternehmen adressieren.
Ihr Experte für KI-Haftungsrecht
- Wolfgang A. Schmid: Rechtsanwalt seit 2002, Fachanwalt für Informationstechnologierecht (seit 2009), zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Datenschutzauditor (TÜV), IT-Sicherheitsbeauftragter (CISO) nach ISO/IEC 27001 sowie Hinweisgeberbeauftragter in Compliance-Systemen. Vorsitzender des Fachanwaltsausschusses IT-Recht der Rechtsanwaltskammer München.
Wann: 10. Dezember 2026 (KI-Compliance I) & 11. Dezember 2026 (KI-Compliance II)
Uhrzeit: jeweils 09:00–17:00 Uhr
Format: Präsenz
Referentin: Diane Frank
Ort: ZWW Augsburg
Die KI-Compliance schließt den regulatorischen Kreis: Nach EU AI Act und Haftung geht es hier um den systematischen Aufbau von KI-Managementsystemen und deren dauerhafter Überwachung. Im Responsible AI Officer (Univ.) wird KI-Compliance über zwei volle Tage vertieft – mit getrennten Schwerpunkten für Managementsysteme und Auditierung.
KI-Compliance I – Managementsysteme & Governance
- ISO/IEC 42001: Internationaler Standard für KI-Governance – Aufbau und Implementierung im Unternehmen.
- KI-Inventar: Systematische Erfassung und Klassifizierung aller KI-Systeme im Unternehmen.
- Verantwortlichkeiten: Festlegung von Rollen, Zuständigkeiten und Eskalationswegen.
- Dokumentationsstandards: Transparenz und Nachvollziehbarkeit als Compliance-Grundlage.
KI-Compliance II – Auditierung & Monitoring
- Post-Market Monitoring: Kontinuierliche Überwachung von KI-Systemen nach dem Deployment.
- Incident Management: Systematische Erfassung, Bewertung und Meldung von KI-Vorfällen.
- Reporting-Strukturen: Eskalations- und Berichtswege gegenüber Geschäftsführung und Compliance-Funktionen.
- Regulatorische Anforderungen: Umsetzung laufender Pflichten unter EU AI Act und ISO/IEC 42001.
Sie sind in der Lage, ein vollständiges KI-Managementsystem aufzubauen, zu betreiben und gegenüber internen wie externen Stellen nachzuweisen.
Ihre Expertin für KI-Compliance
- Diane Frank: Fachanwältin für Informationstechnologierecht, Partnerin bei Schmid Frank Rechtsanwälte PartG mbB, externe Datenschutzbeauftragte seit 2010 und TÜV-zertifizierte Datenschutz-Auditorin. Langjährige Beraterin und Dozentin für KI-Governance, Datenschutz und digitale Regulierung.
Wann: 31. Oktober 2026
Uhrzeit: 9-17 Uhr
Format: Präsenzseminar
Referentinnen: Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl & Felia Both
KI-Ethik ist kein abstraktes Konzept, sondern eine zentrale Führungsaufgabe. Wer KI im Unternehmen einsetzt, trägt Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und der Gesellschaft. In diesem Seminar lernen Sie, was ethische KI-Nutzung konkret bedeutet: anhand realer Anwendungsfälle aus Medizin und Industrie, mit direktem Bezug zu Ihrer Praxis.
Warum KI-Ethik jetzt entscheidend ist
Die Regulierung nimmt zu: Der EU AI Act schafft verbindliche Anforderungen. Gleichzeitig wächst der gesellschaftliche Druck, KI verantwortungsvoll einzusetzen. Wer jetzt handelt, ist rechtlich und ethisch vorbereitet.
Die Schwerpunkte im Überblick
-
Verantwortung & Ethik: Was bedeutet ethisches Handeln im KI-Kontext?
-
Embedded Ethics: Ethik von Anfang an in Projekte einplanen statt nachträglich korrigieren.
-
Theorie trifft Praxis: Ethische Grundlagen direkt auf reale Business-Cases anwenden.
-
Best Practices: Einblick in die Erfolgsstrategien der Medizin und Industrie.
-
Regulierung im Überblick: Von nationalen Leitlinien bis zum europäischen EU AI Act.
Wir kombinieren Fachimpulse mit Einzelreflexion und Gruppenarbeit. Theorie wird nicht nur vermittelt, sondern direkt an Fallbeispielen aus der Industrie und Medizintechnik erprobt. So stellen wir sicher, dass Sie die ethischen Ansätze unmittelbar in Ihre berufliche Praxis übertragen können.
Dieses Seminar ist fester Bestandteil der Zertifikatskurse KI Operations Manager (Univ.), KI-Projektmanager (Univ.) sowie KI Officer (Univ.) ab Herbst 2026.
Damit sichern Sie sich die notwendige ethische und regulatorische Kompetenz für diese umfassenden Qualifizierungen.
Ihre Expertinnen für verantwortungsvolle Technologie
Profitieren Sie von Spitzenforschung für Ihre Praxis: Mit Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Mitglied des Deutschen Ethikrats) und Felia Both gewinnen Sie tiefe Einblicke in die ethische Gestaltung von KI. Beide Expertinnen sind am Center for Responsible AI Technologies tätig und begleiten den Transfer von hochkarätiger Forschung in die unternehmerische Anwendung.
Wann: 30. Oktober 2026
Uhrzeit: 09:00–17:00 Uhr
Format: Präsenz
Referent/-innen: Prof. Dr. Michael Schmidl & Josephine Becker, LL.M.
Ort: ZWW Augsburg
Der Einsatz von KI im Unternehmen wirft unmittelbar arbeits- und datenschutzrechtliche Fragen auf: Wer darf KI einsetzen? Was gilt beim Training mit Mitarbeiterdaten? Und wie verhält sich die KI-Verordnung zur DSGVO? Dieses Seminar behandelt beide Rechtsbereiche praxisnah und juristisch fundiert.
Arbeitsrecht & KI
- KI im Arbeitsumfeld: Arbeitnehmer als Nutzer und Betroffene – rechtliche Grenzen und Anforderungen.
- KI-basierte Entscheidungen: Performance Review, HR-Systeme und DLP-Systeme im arbeitsrechtlichen Kontext.
- Mitbestimmung des Betriebsrats: Anforderungen nach § 87 BetrVG und Art. 26 KI-VO.
- AI Literacy Trainingskonzepte: Pflichten zur Qualifizierung von Mitarbeitenden im KI-Einsatz.
Datenschutz & KI
- KI-VO & DSGVO: Schnittstellen, Spannungsverhältnisse und praktische Lösungsansätze.
- Training mit personenbezogenen Daten: Rechtsgrundlagen, Grenzen und Anforderungen.
- Datenschutzrollen: Anbieter, Betreiber und Dritte – wer trägt welche Verantwortung?
- Betroffenenrechte & internationaler Datentransfer: Anforderungen beim Einsatz von KI-Systemen Dritter.
Sie verstehen die rechtlichen Grenzen des KI-Einsatzes im Personalbereich und können Datenschutzanforderungen beim KI-Training und -Betrieb sicher einhalten.
Ihre Experten/-innen für Arbeitsrecht & Datenschutz
- Prof. Dr. Michael Schmidl: Fachanwalt für IT-Recht (seit 2006), Partner und Leiter der Praxisgruppe IT bei Baker McKenzie München. Langjährige Erfahrung in der Beratung von Unternehmen zu digitalem Arbeitsrecht und KI-regulatorischen Fragen.
- Josephine Becker, LL.M.: Anwältin bei Baker McKenzie, spezialisiert auf Datenschutz- und Datenrecht, IT-Recht, KI-Regulierung und Verbraucherschutzrecht. Master International Law, University of Edinburgh.
Wann: 15.-16. Oktober 2026
Uhrzeit: 9-17 Uhr
Format: Präsenz
Referentinnen: Dr. Marietta Menner & Christina Light (Centre for Future Production - CfP)
Ort: im Walter Technology Campus der Uni Augsburg

Sie erhalten eine praxisorientierte Einführung in die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz, lernen aktuelle Technologien und Werkzeuge kennen und gewinnen ein fundiertes Verständnis für die Identifizierung von KI-Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unternehmen. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung und dem ganzheitlichen Blick auf KI.
In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft Fuß fasst, gewinnt ein fundiertes Verständnis für ihre Grundlagen und Möglichkeiten eine entscheidende Bedeutung – nicht nur für Techniker, sondern auch für Führungskräfte und Innovationsverantwortliche.
Das Seminar Grundlagen der Künstlichen Intelligenz bietet in den Räumlichkeiten des Centre for Future Production (CfP) der Universität Augsburg einen praxisnahen Einstieg in die Welt der KI, ohne technische Vorkenntnisse vorauszusetzen.
Der Kurs beginnt mit einer kreativen Einordnung des eigenen Wisssenstandes zu KI mit der Methode des LEGO® Serious Play®.
In diesem Zusammenhang werden Future Skills, die Fachkräfte beim Einsatz von KI benötigen, beleuchtet. In den darauffolgenden Tagen bekommen Sie die Möglichkeit, theoretisches KI-Wissen praktisch anzuwenden.
In haptischen Lernsettings werden verschiedene Anwendungsgebiete von KI demonstriert und folgende Fragestellung aufgegriffen:
- Was unterscheidet Machine Learning von Generative AI?
- Warum sind Daten der Treibstoff für KI, wie entsteht Qualität, und welche ethischen und rechtlichen Aspekte spielen dabei eine Rolle?
- Wie entsteht ein Modell aus einem Algorithmus?
- Wie funktionieren LLMs und was ist beim Einsatz zu beachten?
Sie haben die Möglichkeit mit einem mitgebrachten Datensatz unter Anleitung ein Retrieval-Augmented Generation (RAG)-System zu bauen. So erfahren Sie, wie KI-Anwendungen sicher und kontrolliert in die eigene Organisation integriert werden können.
Das Seminar kombiniert Theorie, Praxis und interaktive Elemente und bietet einen Einstieg für alle, die KI nicht nur verstehen, sondern auch verantwortungsvoll und zielgerichtet nutzen möchten.
Wann: 27. November 2026
Uhrzeit: 9-17 Uhr
Format: Präsenz
Referenten: Prof. Dr. Bernhard Bauer & Benedikt Bauer
Ort: am ZWW
Cybersecurity ist im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz keine rein technische Frage, sondern eine zentrale Governance-Aufgabe. In diesem Seminar erhalten Sie eine fundierte Einführung in die Grundlagen der Cybersecurity im Umfeld von KI. Sie lernen, Sicherheitsrisiken Use Case-bezogen zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln, um KI sicher in Ihrem Unternehmen einsetzen zu können.
Warum KI-Cybersecurity jetzt entscheidend ist
Der Einsatz von KI-Systemen bringt einen Paradigmenwechsel in der IT-Sicherheit mit sich. Neue Angriffsvektoren erfordern spezifische Schutzmaßnahmen – von der Entwicklung bis zum Betrieb. Wer jetzt handelt, bricht interne Silos zwischen Data-Science-, Security- und Legal-Teams auf und integriert KI-Sicherheit nahtlos in bestehende Prozesse sowie Lieferkettenrichtlinien.
Die Schwerpunkte im Überblick
- Grundlagen von Cybersecurity
- Regulatorische Rahmenbedingungen
- Spezifische Sicherheitsrisiken und Schutzmaßnahmen bei
- der Entwicklung von KI-Systemen
- der Verwendung von LLM wie z.B. ChatGPT
- der Entwicklung und Nutzung von KI-Agenten
- KI-Lieferketten
- Use Cases für praktisches Einüben des gelernten Stoffs
Wir kombinieren Fachvorträge mit interaktiven Elementen, Fallbeispielen und Diskussionen. Durch die praxisnahe Anwendung stellen wir sicher, dass Entscheider und Architekten den Einsatz von KI-Technologien in ihrer Organisation sicher und konform realisieren können.
Dieses Seminar ist fester Bestandteil der Zertifikatskurse KI Operations Manager (Univ.) und KI-Projektmanager (Univ.).
Damit sichern Sie sich die notwendige ethische und regulatorische Kompetenz für diese umfassenden Qualifizierungen.
Ihre Experten für sichere KI-Systeme
Profitieren Sie von Spitzenforschung und fundiertem Transfer für Ihre Praxis:
-
Prof. Dr. Bernhard Bauer: Inhaber der Professur für Softwaremethodik für verteilte Systeme an der Universität Augsburg. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Industrie (u.a. Siemens CT) und Forschung zu Trustworthy AI, Cyber Security und Multi-Agenten-Systemen. Als Gutachter für die Europäische Kommission und Dekan bringt er tiefgreifende Expertise in der Beurteilung komplexer Software-Architekturen ein.
-
Benedikt Bauer: Forscher an der Universität Augsburg mit Fokus auf der praktischen Absicherung moderner IT-Infrastrukturen und KI-Systeme.
Gemeinsam begleiten sie Unternehmen dabei, KI-Sicherheit nahtlos in operative Prozesse zu integrieren und globale Sicherheitsstandards wie den EU AI Act oder das NIST Framework praktisch umzusetzen.
Wann: 26. November 2026
Uhrzeit: 9-17 Uhr
Format: Präsenz
Referent: Dr. Simon Hahnzog
Ort: am ZWW
Das Seminar setzt sich mit der Organisationskultur im Allgemeinen und den spezifischen Werten und Strukturen im eigenen Unternehmen auseinander. Die Teilnehmenden identifizieren bedeutsame Schnittstellen und Kommunikationsprozesse, reflektieren Werte, Bedürfnisse und Ängste im Kontext der digitalen Transformation und entwickeln Strategien, um Veränderungen aktiv zu gestalten und intern wirkungsvoll zu kommunizieren.
Warum Schnittstellenmanagement in der KI-Ära entscheidend ist
KI-Transformation gelingt nur, wenn sie in der Unternehmenskultur verankert ist. Wer die informellen Strukturen, Werte und Kommunikationsprozesse seines Unternehmens kennt, kann KI-Projekte gezielter einführen und Widerstände frühzeitig adressieren. Die Teilnehmenden lernen, die im Zertifikatskurs erworbenen Kompetenzen wirkungsvoll in ihr Unternehmen einzubringen.
Die Schwerpunkte im Überblick
- Organigramme zur Visualisierung formaler und informeller Unternehmensstrukturen
- Systemisches Verständnis von Veränderung: Zirkularität und Kybernetik
- Übergänge als Prozessbeschreibung von Transformation
- Elevator-Pitches zum internen Vertrieb von KI-Initiativen
- Werte- und Entwicklungsquadrat
- Paar- und Kleingruppenarbeit zur Wertebeschreibung
Die Veranstaltung kombiniert Fachvorträge mit interaktiven Elementen, Übungen zum internen Pitch, Kleingruppenarbeit und Selbstreflexion des eigenen Handelns.
Ihr Experte für Organisationskultur & digitale Transformation
Profitieren Sie von langjähriger psychologischer und organisationsberaterischer Expertise:
- Dr. Simon Hahnzog: Psychologe, Organisationsberater und Geschäftsführer von hahnzog – organisationsberatung. Ehemaliger Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius München und Lehrtherapeut für Systemische Psychotherapie.
Schwerpunkte: Unternehmenskultur, Organisationsentwicklung, systemische Beratung und betriebliche Gesundheitsförderung. Autor zahlreicher Fachpublikationen zu Führung, Gesundheit und Wandel.
Er unterstützt Sie dabei, Ihre Unternehmenskultur zu verstehen und KI-Transformationen auf der persönlichen und organisationalen Ebene wirkungsvoll zu verankern.
Das Responsible AI Officer Dozententeam
Jetzt einsteigen – Ihr nächster Kursstart
Start: 15. Oktober 2026 | Ende: 11. Dezember 2026 | Format: Präsenz | Plätze: max. 15 Teilnehmende
Abschluss: Zertifikat der Universität Augsburg
Frühbucherrabatt – 10 % Rabatt bis 1. September 2026
Alumnirabatt – 5 % Rabatt
Kursgebühr: 5.950 € (inkl. MwSt.)
Häufige Fragen zum Responsible AI Officer (Univ.)
| Datum | Format | Thema |
|---|---|---|
| 15. Oktober 2026 | Präsenz | KI-Grundlagen I – CFP, Universität Augsburg |
| 16. Oktober 2026 | Präsenz | KI-Grundlagen II – CFP, Universität Augsburg |
| 22. Oktober 2026 | Präsenz | EU AI Act I |
| 23. Oktober 2026 | Präsenz | EU AI Act II |
| 29. Oktober 2026 | Präsenz | Haftung & Verantwortung |
| 30. Oktober 2026 | Präsenz | Human Resources & Privacy |
| 31. Oktober 2026 | Präsenz | KI-Ethik |
| 26. November 2026 | Präsenz | Schnittstellenmanagement |
| 27. November 2026 | Präsenz | Sichere KI-Entwicklung |
| 10. Dezember 2026 | Präsenz | KI-Compliance I |
| 11. Dezember 2026 | Präsenz | KI-Compliance II |
Geringfügige Terminänderungen vorbehalten.
Passen Ihnen die aktuellen Termine nicht?
Der nächste Kursstart ist für Herbst 2027 geplant – tragen Sie sich jetzt in die Warteliste ein und sichern Sie sich Ihren Platz.
Der Kurs ist auf Tiefe ausgelegt: mit 11 Seminartagen plus Prüfungstag wird KI-Governance nicht im Überblick vermittelt, sondern durchdrungen – rechtlich, ethisch und organisational.
Das Programm richtet sich an Juristen, Compliance-Verantwortliche und Führungskräfte, die KI nicht nur regulatorisch einordnen, sondern im Unternehmen rechtssicher umsetzen wollen. Es verbindet regulatorisches Fachwissen mit KI-Ethik und Schnittstellenmanagement – und macht Sie zum kompetenten Entscheider für verantwortungsvolle KI im Unternehmen.
Der Abschluss ist ein universitäres Zertifikat der Universität Augsburg mit 13 ECTS-Punkten, ausgestellt von einer EVALAG-zertifizierten Weiterbildungseinrichtung.
Der Kurs startet mit einem Praxistag im Centre for Future Production der Universität Augsburg – einem realen KI-Produktionsumfeld.
Das ZWW bietet drei KI-Zertifikatskurse an – jeder mit einem klar definierten Schwerpunkt. Abgestimmt auf Ihre Rolle, Branche und Zielsetzung empfehlen wir jeweils den passenden Zertifikatskurs:
KI Operations Manager (Univ.) – für Fach- und Führungskräfte in produzierenden Unternehmen, die KI im laufenden Betrieb steuern und optimieren wollen.
KI-Projektmanager (Univ.) – für alle, die KI-Projekte branchenübergreifend und methodisch sicher umsetzen wollen – agil, klassisch oder hybrid.
Responsible AI Officer (Univ.) – für Juristen, Compliance-Verantwortliche und Führungskräfte, die KI-Governance, Haftung und regulatorische Compliance im Unternehmen rechtssicher umsetzen wollen.
Bei Fragen zur richtigen Wahl empfehlen wir ein kostenfreies Beratungsgespräch mit Max Kunze.
Beide Kurse vermitteln Compliance-Kompetenz auf universitärem Niveau – mit unterschiedlichem Fokus.
Der Compliance Officer (Univ.) ist auf klassische Unternehmens-Compliance ausgerichtet: Korruption, Kartellrecht, Geldwäsche, Datenschutz, Tax Compliance und interne Untersuchungen – technologieneutral und branchenübergreifend.
Der Responsible AI Officer (Univ.) ist die Spezialisierung für den KI-Einsatz im Unternehmen: EU AI Act, Haftung, HR & Privacy, KI-Ethik, Schnittstellenmanagement und KI-Compliance – interdisziplinär und KI-fokussiert.
| Compliance Officer (Univ.) | Responsible AI Officer (Univ.) | |
|---|---|---|
| Fokus | Compliance im Unternehmen ganzheitlich umsetzen | KI-Compliance & Governance spezifisch etablieren |
| Zielgruppe | Compliance-Verantwortliche, Juristen, Führungskräfte | Juristen, Compliance, Top-Management |
| Kurstage | 10 Tage + 1 Prüfungstag | 11 Tage + 1 Prüfungstag |
| ECTS | 15 ECTS | 13 ECTS |
| Preis | 6.450 € | 5.950 € |
| Format | Präsenz & Online | Präsenz |
| Abschluss | Portfolioprüfung (Fallstudie + Klausur) | Portfolioprüfung (Konzeptpapier + Präsentation) |
| Mehr erfahren | Mehr erfahren |
Die Präsenztermine finden an der Universität Augsburg statt – in den Seminarräumen des ZWW (Gebäude I, Universitätsstraße 12, 86159 Augsburg) und in den Räumlichkeiten des Centre for Future Production (CfP).
Den genauen Raum teilen wir Ihnen rechtzeitig vor Terminbeginn mit.
Für die Teilnahme am Zertifikatskurs Responsible AI Officer (Univ.) wird ein erster Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit relevanter Berufserfahrung vorausgesetzt.
Vorkenntnisse im Bereich KI sind nicht erforderlich – der Kurs vermittelt die notwendigen Grundlagen von Anfang an.
Juristische oder compliance-relevante Berufserfahrung ist von Vorteil, aber keine formale Voraussetzung.
Das Programm ist so konzipiert, dass es Juristen und Führungskräfte gleichermaßen dort abholt, wo sie stehen.
Zulassungsablauf:
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Aufforderung zur Einreichung Ihrer Unterlagen:
- Kopie Ihres Hochschulzeugnisses oder Berufsabschlusses
- Aktueller Lebenslauf
Eine Anmeldebestätigung erfolgt erst nach Prüfung der Zugangsvoraussetzungen. Bei Erfüllung der Voraussetzungen reservieren wir Ihren Platz und senden Ihnen eine Bestätigung.
Nach erfolgreich abgeschlossener Portfolioprüfung erhalten Sie ein Zertifikat und weitere Unterlagen der Universität Augsburg unter Angabe der erbrachten Leistung – mit 13 ECTS-Punkten – und sind somit offiziell zertifiziert als Responsible AI Officer (Univ.).
Die Portfolioprüfung besteht aus drei Teilen: einem Konzeptpapier (5 Seiten) zu einer praxisrelevanten Fragestellung, einer mündlichen Präsentation (5–10 Minuten) sowie Reflexionsübungen nach jedem Modul über die Lernplattform edubreak®.
Das Universitätszertifikat ist ein anerkannter Qualifikationsnachweis und dokumentiert Ihre Kompetenz in KI-Governance und rechtssicherer KI-Umsetzung auf akademischem Niveau – berufsbegleitend erworben an der Universität Augsburg.
Akademische Weiterbildung. Berufsbegleitend. Zertifiziert. Praxisnah.
Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis – Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer • Universität Augsburg
Die Kursgebühr beträgt 5.950 € (inkl. MwSt.)
Frühbucher erhalten 10 % Rabatt bei Anmeldung bis zu 6 Wochen vor Kursbeginn.
Alumni der Universität Augsburg profitieren von einem zusätzlichen 5 % Rabatt.
Der Kurspreis kann auf Wunsch in zwei Teilbeträgen gezahlt werden.
Im Kurspreis inbegriffen:
- Alle Seminarunterlagen – gedruckt oder digital
- Persönliches Kurshandbuch
- Verpflegung an allen Präsenztagen: Butterbrezel, Obst, Snacks, Kaffee, Tee und Wasser
- Parkplatz an der Universität Augsburg
- Rahmenprogramm am ersten Kurstag
Ja. Der Kurspreis kann auf Wunsch in 2 Teilbeträgen gezahlt werden– sprechen Sie uns gerne darauf an.
Ja. Die Schulung findet entweder bei Ihnen im Unternehmen oder bei uns an der Universität Augsburg statt – ganz wie es für Ihr Team am besten passt.
Die Inhalte werden individuell zusammengestellt: rein auf KI-Governance und rechtssichere KI-Umsetzung fokussiert oder kombiniert mit weiteren Themen wie EU AI Act, KI-Compliance, KI-Ethik oder Schnittstellenmanagement – ganz nach Ihrem Bedarf.
So entsteht ein Schulungsprogramm, das genau zu Ihrem Unternehmen passt.
Sprechen Sie uns einfach an – Max Kunze bietet Ihnen ein persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch an:
Die Prüfungsleistung ist als Portfolioprüfung konzipiert – flexibel, praxisbezogen und direkt auf Ihren Berufsalltag ausgerichtet. Sie besteht aus drei Teilen:
1. Konzeptpapier Sie erstellen ein fünfseitiges Konzeptpapier zu einer praxisrelevanten Fragestellung. Die genaue Fragestellung und Abgabefrist werden am ersten Kurstag bekanntgegeben.
2. Mündliche Präsentation Im Anschluss präsentieren Sie Ihr Konzeptpapier (ca. 5–10 Minuten) und stellen sich einer kurzen Fragerunde zu den Kursinhalten.
3. Reflexionsanteile Nach jedem Modul absolvieren Sie über die Lernplattform edubreak® eine kurze Reflexionsübung (ca. 25 Minuten pro Seminartag) – innerhalb einer Woche nach dem jeweiligen Seminar.
Zugangsvoraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an allen Seminaren, den ergänzenden Online-Modulen sowie die Bearbeitung der Evaluationsbögen.
Die Abschlussnote wird auf dem Universitätszertifikat vermerkt und durch ein englischsprachiges Supplement ergänzt.
Schritt 1
Eingangsbestätigung – automatisch
Sie erhalten sofort nach der Buchung eine automatische Bestätigung per E-Mail.
Schritt 2
Voraussetzungen werden geprüft
Eingang Ihrer Nachweise (Hochschulzeugnis, Lebenslauf) & Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen.
Schritt 3
Platz wird reserviert, Bestätigung kommt per Post
Bei Erfüllung der Voraussetzungen reservieren wir Ihren Platz und senden Ihnen eine Bestätigung per Post.
Schritt 4
Rechnung – 2 Wochen vor Kursbeginn
Sie erhalten die Rechnung ca. 2 Wochen vor Kursbeginn.
Schritt 5
Kursinfos
Kurz vor Kursstart erhalten Sie alle Informationen zum ersten Termin.
Schritt 6
Willkommen!
Mit Beginn des ersten Seminars heißen wir Sie herzlich willkommen!
Haben Sie weitere Fragen? Wir sind persönlich für Sie da.
Sie möchten sich informieren, beraten lassen oder direkt einsteigen? Ihr persönlicher Ansprechpartner ist Max Kunze – Programmleitung KI, Digitalisierung und technische Innovation an der Universität Augsburg. Er begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrer KI-Kompetenz.
Tel: 0821 598 4760
E-Mail: max.kunze@zww.uni-augsburg.de
Suchen Sie ein anderes Thema oder Format?
Unser Weiterbildungsangebot umfasst Zertifikatskurse, Seminare und Inhouse-Formate zu Management, Recht, KI und Digitalisierung. Nutzen Sie unseren Weiterbildungsfinder, um schnell und gezielt das passende Angebot für Ihre berufliche Entwicklung zu finden.
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